{"id":607,"date":"2016-10-08T11:45:26","date_gmt":"2016-10-08T09:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/rote-funken-neunkirchen.de\/?page_id=607"},"modified":"2017-01-04T18:18:20","modified_gmt":"2017-01-04T17:18:20","slug":"die-ersten-2x11-jahre-1951-1973","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rote-funken-neunkirchen.de\/?page_id=607","title":{"rendered":"Die ersten 2&#215;11 Jahre (1951-1973)"},"content":{"rendered":"<p>[flagallery gid=4]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Entstehen unseres Vereins kann nur verstanden werden, wenn man sich die Zeit betrachtet, in der er gegr\u00fcndet wurde. Eine Zeit, die f\u00fcr die heutigen Generationen sehr weit weg ist. Die Umst\u00e4nde und das Lebensgef\u00fchl von damals sind nur schwer nachvollziehbar. Sechs Jahre waren seit dem Ende des 2. Weltkrieges vergangen. Neunkirchen war nach den zerst\u00f6rerischen Bombenangriffen, die nur knapp 1000 H\u00e4user unbeschadet \u00fcberstanden hatten, mitten im Aufbau. Die vorrangige Sorge galt dem Allt\u00e4glichen. Die Menschen begannen erst langsam zu verstehen, dass sie Gl\u00fcck gehabt hatten, diesen m\u00f6rderischen Krieg, der Millionen das Leben gekostet hatte, mehr oder minder unversehrt \u00fcberstanden zu haben. Der Nachholbedarf sich zu freuen und zu feiern war gro\u00df: Nun endlich wurde das Leben langsam wieder besser. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">So wurde auch Faasenacht gefeiert, und es wurde ordentlich gefeiert: Gro\u00dfe Maskenb\u00e4lle, organisiert z.B. von der Borussia oder von der TuS Neunkirchen, aber auch sogenannte Nasenabende und kleinere Veranstaltungen in Wirtsh\u00e4usern und S\u00e4len. Es war eine urt\u00fcmliche und urw\u00fcchsige Faasenacht, die da zelebriert wurde. Auf dem Borussenball 1951 wurde besonders heftig gefeiert, vielleicht weil man an diesem Tag das Spiel verloren hatte, vielleicht aber auch nur weil man einfach ausgelassen sein wollte. Zumindest sollte dieser Ball f\u00fcr die Entstehung der Roten Funken von enormer Wichtigkeit sein. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Berichte von diesem Ball erreichte n\u00e4mlich auch die klerikalen Ohren des damaligen Pfarrers von St. Marien Johann Schmidt. Was er da zu h\u00f6ren bekam, gefiel ihm in ganz und gar nicht: \u201eAufreizende Masken in \u00e4rmellosen Blusen, sehr kurze R\u00f6cke und tiefe Dekollet\u00e9s hatten unter Einwirkung des Alkohols in Fluren und Ecken die \u00f6ffentliche Moral arg in Gefahr gebracht \u2013 man habe sich nicht nur gek\u00fcsst, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><u>so sagte man!\u201c<\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Pfarrer Schmid, im Gegensatz zu den meisten katholischen Geistlichen ein erkl\u00e4rter Gegner der Faasenacht, war zutiefst beunruhigt und beschloss Gegenma\u00dfnahmen zu ergreifen: <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Am Fastnachtssonntag stieg er auf die Kanzel, h\u00e4ngte symbolisch ein Tuch \u00fcber Jesus und hielt eine Predigt, dass den Gl\u00e4ubigen die Ohren wackelten. Er wettere gegen den Verfall der Sitten, die Verkommenheit der damaligen Jugend, die Tugendlosigkeit in der Stadt und besonders gegen die Faasenacht, die f\u00fcr ihn Quelle all diesen \u00dcbels war. Die Predigt verfehlte ihre Wirkung nicht. Sie wurde heftigst in der Stadt diskutiert, an Stammtischen, in Vereinen und Familien. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch in der Neunkircher Kolpingfamilie, ein von Adolph Kolping gegr\u00fcndeter katholischer Sozialverband, diskutierte man \u00fcber die Predigt. Auch hier hatte man Faasenacht gefeiert. Aber z\u00fcchtig und ohne Ausschweife &#8211; wie es sich f\u00fcr einen katholischen Verein geh\u00f6rte: Sonntags und nicht am Samstag, eine Familienfeier, von der \u00d6ffentlichkeit nicht wirklich wahrgenommen. Nun beriet man, wie man mit dem Thema der Faasenacht weiter umgehen sollte. Es wurden Stimmen laut, die die Abschaffung der Faasenacht forderten. Andere verwiesen darauf, dass Adolf Kolping selbst die Freude und den Frohsinn in seinen Gesellenvereinen gef\u00f6rdert hatte und dass die Neunkircher Kolpingfamilie nachweislich bereits 1881 Faasenacht gefeiert hatte. Man m\u00fcsse die aktuellen Ausw\u00fcchse nur in Bahnen lenken, und eine sittsame Faasenacht, mit k\u00fcnstlerisch wertvollen Beitr\u00e4gen sowie anspruchsvollen Programmpunkten schaffen. Es sollte die Vorgabe gelten: <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Von Zoten frei die Narretei!<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Pr\u00e4ses der Neunkircher Kolpingfamilie, Kaplan Adolf Wiedenfeld, selbst eine rheinische Frohnatur und Bef\u00fcrworter der Faasnacht, fand Gefallen an dieser Idee und beschloss eine Prunksitzung f\u00fcr das Jahr 1952 in Angriff zu nehmen. Die Unterst\u00fctzung der Kolpinfamilie war ihm gewiss und so galt es dar\u00fcber hinaus noch einige Mitstreiter zu gewinnen, die auf der einen Seite der Idee seiner Faasenacht zugeneigt waren, auf der anderen Seite aber auch einen guten Ruf in der Stadt besa\u00dfen. In Gottfried Zepp, Oberstudienrat a.D., selbst ein K\u00f6lner und erfahrener Faasenachter, Karl Stummbillig, dem Bankdirektor a.D., Dr. Hans Manderscheid, dem Schlachthofdirektor und Josef Jochem, dem sp\u00e4teren Kultusminister, fand er die geeigneten Mitstreiter. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die erste Prunksitzung wurde auf den 10. Februar 1952 im damaligen Bergmannsheim terminiert. Ein festes Programm gab es nicht. Wer etwas vortragen wollte, konnte dies in der B\u00fctt tun. \u00dcber der B\u00fctt schwebte ein riesiger Zylinder, der auf den Redner herunter gelassen wurde, wenn der sich eine Zote nicht verkneifen konnte. Es wurde viel gesungen und geschunkelt, Gardet\u00e4nze gab es keine.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Zur \u00dcberraschung aller Anwesenden trat unangek\u00fcndigt und mit einem Tusch Pr\u00e4ses Wiedenfeld an das Mikrofon, entrollte eine Pergamentrolle und verk\u00fcndete:<\/span><\/span><\/p>\n<p>\u201d<span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Kraft meines Amtes als Pr\u00e4ses der Kolpingfamilie stelle ich hiermit eine neue Sparte der Kolpingfamilie zur Verbreitung von Freude und Frohsinn und zur Pflege des karnevalistischen Brauchtums vor. In diese Sparte wird eine\u00a0n\u00e4rrische Garde rekrutiert, die k\u00fcnftig als Stadtsoldaten<\/b><\/span><\/span> <span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Uniformen in den Farben rot-wei\u00df und diesen Tschako tragen soll. Rote Funken &#8211; sollen sie hei\u00dfen.\u201c<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Dabei entnahm er einer Hutschachtel einen roten Tschako mit wei\u00dfer Strau\u00dfenfeder, hielt ihn in die H\u00f6he und setzte ihn unter Beifall des ganzen n\u00e4rrischen Hauses, G\u00fcnter Bogler aufs Haupt, der damit der erste Funkengardist war. So waren die Roten Funken Neunkirchen gegr\u00fcndet. Ins Vereinsregister eingetragen waren sie allerdings schon ein Dreiviertel Jahr fr\u00fcher.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach der Gr\u00fcndungskappensitzung folgte ein Rosenmontagsball im evangelischen Gemeindehaus, bei dem die Truppe der Funkengardisten unter der F\u00fchrung ihres Kommandanten Dr. Hans Manderscheid ihren ersten Einsatz hatte. Sie geleiteten das vereinseigene Prinzenpaar Klaus I und Ursel I in den Saal. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach dieser sogenannten Gr\u00fcndungssession wurden die Weichen f\u00fcr das Wachstum des Vereins gestellt. Josef Jochem war sowohl Pr\u00e4sident als auch Sitzungspr\u00e4sident. Die Funkengardisten erhielten regen Zulauf, so dass Kommandanten Dr. Hans Manderscheid mit Felix Schneider einen Adjutanten und mit Josef Bohr einen Feldwebel zur Seite gestellt bekam. Legend\u00e4r wurden die sogenannten Musterungen, bei denen sich am Rosenmontag junge M\u00e4nner zum Beitritt in die Garde melden konnten. Nat\u00fcrlich nicht ohne vorher einer ausf\u00fchrlichen Musterung unterzogen zu werden, die f\u00fcr viel Belustigung beim n\u00e4rrischen Publikum sorgte. Auf dem oberen Markt fand dann eine feierliche Vereidigung statt. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie schon erw\u00e4hnt, gab es damals keine weibliche Tanzgarde. Allerdings wurde ein Funkenmariechen zugelassen, welches sich sittsam mit einem langen Faltenrock zu bekleiden hatte, der wiederum durch ein Stahlband am Hochfliegen gehindert wurde &#8211; ganz im Sinne von Pfarrer Johann Schmidt, dem Don Camillo von St. Marien. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf Anregung von Pr\u00e4ses Wiedenfeld entstand neben den Funkengardisten ein Fanfarenzug, welcher ebenfalls schnell an Gr\u00f6\u00dfe gewann und bald \u00fcber die Grenzen des Saarlandes bekannt war. Die erste Leitung hatte Wolfgang Bogler inne. Der Verein wuchs insgesamt rasant. Neue Mitglieder rekrutierten sich vor allem aus dem Umfeld der Kolpingfamilie und der Pfarrei St. Marien, also aus gut katholischem Milieu. Besonderes Augenmerk legte man bei den Roten Funken auf die B\u00fcttenredner. War die erste Kappensitzung noch mehr oder weniger improvisiert worden, sollten nun qualitativ hochwertigere Reden die spontanen Auftritte ersetzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Gottfried Zepp, Karl Stummbillig, Hans Th\u00f6mmes, Paul Schall, Karl-Heinz Schwehm, Josef Becker, Karl-Josef Meiser, Theo Bl\u00fcgel und Emil Schild, der sp\u00e4ter Pr\u00e4sident der Eulenspiegel war, sind Redner, die auf ewig in der Funkenb\u00fctt unvergessen sein werden. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Daneben sind Namen wie Ottmar Hallauer, Udo Funk, Helmut Lang und Werner Scherer \u00fcber die Grenzen der B\u00fcttenstadt Neunkirchen bekannt geworden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Ernst Wilding schrieb und komponierte zahlreiche Lieder f\u00fcr die Funken. Noch heute benutzen die Funkengardisten das von ihm geschriebene Marschlied. Gespielt wurde dies alles von der funkeneigenen Kapelle, die Peter Woll mit Bravour leitete. \u00dcberhaupt ging es bei den Funken musikalisch zu. Die S\u00e4nger Alois Bengert, Hans Ha\u00dfdenteufel, Willi Detemple, Hein Mayer und Dieter Kuckelkorn sorgten f\u00fcr ausgelassene Stimmung und Begeisterungsst\u00fcrme beim Publikum. Dieter M\u00fcller und Wolfgang Schallmo, als die legend\u00e4ren zwei Schlippcher, sangen sich mit ihren Texten von einem H\u00f6hepunkt zum n\u00e4chsten. Manfred Schneider und Hans Bogler setzten sich mit tollen Dekorationen und B\u00fchnenbildern ein Denkmal.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">M\u00f6glich war dies alles durch die Begeisterung und die Einsatzbereitschaft der Akteure. Die war verst\u00e4ndlicherweise gro\u00df, denn au\u00dfer dem Vereinsleben gab es damals weitaus weniger Freizeitangebote als heute. Der Ruf der Roten Funken eilte ihnen \u00fcber die Grenzen des Saarlandes voraus und es wurden zahlreiche Verbindungen zu anderen Vereinen gekn\u00fcpft, die selbstverst\u00e4ndlich mit Besuch und Gegenbesuch einhergingen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die besuchenden B\u00fcttenredner von au\u00dferhalb des Saarlandes eine Redegenehmigung ben\u00f6tigten, denn das Saarland war zu jener Zeit noch unter franz\u00f6sischer Verwaltung bzw. hatte einen Sonderstatus. So wurden zahlreiche Kontakte gepflegt, sei es nach Speyer zum Funkenkorps Rot-Wei\u00df, nach Bad D\u00fcrkheim sowie Frankenthal oder auch zur K\u00f6lner Karnevalsgesellschaft Lyskircher Jungen, deren Gegenbesuche noch heute von manch altem Karnevalist mit \u00dcberschwang erz\u00e4hlt werden. \u201eSeiner Tollit\u00e4t Luftflotte\u201c oder das \u201eWolkenschieber Ballett\u201c aus K\u00f6ln zeigten Auftritte, die sich unvergessen in die Erinnerungen \u201ealter\u201c Funken eingebrannt haben. Leider gingen diese Verbindungen \u00fcber die Jahre verloren. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Zu Beginn der Sechziger Jahre wurden auch die Roten Funken von einer Krise nicht verschont, wie sie im Leben eines Vereines in gewissen Zyklen immer wieder einmal passieren k\u00f6nnen. Man sprach von den kritischen Sechziger Jahren. Die Roten Funken nahmen sich diese Kritik zu Herzen um mit neuem Wind, Ideen und Z\u00e4higkeit die Talsohle zu durchschreiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">1961 trennte man die Funktion von Pr\u00e4sident und Sitzungspr\u00e4sident. W\u00e4hrend Josef Jochem, der bis dahin diese beiden \u00c4mter in seiner Person vereint hatte, weiter als Sitzungs- und Elferratspr\u00e4sident zur Verf\u00fcgung stand, \u00fcbernahmen Felix Schneider bis 1963 und Dr. Hans Manderscheid bis 1972 das Amt des Pr\u00e4sidenten. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">So gingen die ersten 22 Jahre der Vereinsgeschichte ins Land und die Rote Funken hatten ihren festen Platz in der Neunkircher Faasenacht. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">In diesem Zusammenhang sollte erw\u00e4hnt werden, dass die Roten Funken Mitbegr\u00fcnder des NKA waren und dort eine wichtige Rolle spielten. Hier soll aber auf die Geschichte des NKA verwiesen werden, diesen Rahmen hier sprengen w\u00fcrde. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Roten Funken jedenfalls sollten mit voller Kraft und viel Elan die n\u00e4chsten Jahre gestalten.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Arial, serif;\"><span style=\"font-size: large;\">Archivar Alexander M\u00fcller-Benz<\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[flagallery gid=4] &nbsp; Das Entstehen unseres Vereins kann nur verstanden werden, wenn man sich die Zeit betrachtet, in der er gegr\u00fcndet wurde. Eine Zeit, die f\u00fcr die heutigen Generationen sehr weit weg ist. Die Umst\u00e4nde und das Lebensgef\u00fchl von damals sind nur schwer nachvollziehbar. Sechs Jahre waren seit dem Ende des 2. Weltkrieges vergangen. 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